Schützen trauern


Ein Trauerfall hat die Feier zum Patronatsfest der Werler St. Sebastianus-Schützenbruderschaft am Wochenende überschattet: Franz Buschulte – den Schützen und in der Marienstadt besser bekannt unter seinem Spitznamen „Fente“ – ist im Alter von 93 Jahren verstorben. Mit Franz Buschulte verliert die Bruderschaft und die 2. Kompanie „Neuerhofe“ einen engagierten Streiter für die Ideale Glaube-Sitte-Heimat, einen Menschen, für den Ehrenamt und der Einsatz für die Gesellschaft noch eine Selbstverständlichkeit war. Aufgrund seiner großen Verdienste wurde er 1995 zum Ehrenoffizier ernannt. Vor fast genau 70 Jahren trat Franz Buschulte in die Werler Sebastianus-Bruderschaft ein.Schon früh ging sein Engagement für den Verein und das gesellschaftliche Leben in der Marienstadt über die normale Mitgliedschaft hinaus. 1952 wurde „Fente“ in die Ehrengarde der 2. Komanie aufgenommen, 1968 folgte die Berufung in die Offiziersriege der Kompanie. Bis 1995 übernahm er mit vollem Einsatz die ihm gestellten Aufgaben und wurde bei seinem Abschied aus der Führungsriege der Kompanie zum Ehrenoffizier der Bruderschaft ernannt. Als äußere Würdigung seiners Engagements in Bruderschaft, Kompanie und Stadt wurde Franz Buschulte 1966 das Silberne Verdienstkreuz, 1972 der Hohe Bruderschaftsorden und 1999 das St. Sebastianus Ehrenkreuz verliehen. Das Mitgefühl in der Stunde der Trauer gilt vor allem seiner Frau und der Familie, die ebenfalls der Bruderschaft eng verbunden sind. Das Wirken und Leben von „Fente“ wird in der Kompanie und der Bruderschaft in ehrendem Gedenken gehalten. Die Beerdigung von Franz Buschulte beginnt am kommenden Mittwoch, 29. Januar, um 14.30 Uhr mit dem Requiem in der Propsteikirche. Anschließend findet die Beisetzung auf dem Werler Parkfriedhof statt. Das Totengebet ist am Dienstag um 18 Uhr in der Propsteikirche.

Die Fahnenmannschaften und Sargträger nehmen an der Beerdigung in Uniform, schwarze Hose, schwarze Krawatte und Handschuhen teil. 
Der Vorstand bittet darüber hinaus um ehrenvolle, zahlreiche Anteilnahme aus den Reihen der Neuerhofe.